Hallo ans gesamte Treeholder-Team,
ich bin ein Familienvater mit vier Töchtern und ihrer Anführerin – meiner Frau.
Wir sind jahrelang einen Bus gefahren, bei dem der Transport eines Weihnachtsbaums recht einfach war.
Einfach zwischen die Sitze und fertig. (Abgesehen vom stundenlangen Autoaussaugen im Nachhinein.)
Nun habe ich meinen Frauen ein neues Auto in die Einfahrt gestellt, welches cooler ist als ein Bus.
Doch hier ist die Möglichkeit, einen Baum in den Kofferraum oder zwischen die Sitze zu legen, nicht mehr gegeben.
Mit dem daraus neu entstandenen Problem „Wohin mit dem Baum?“ habe ich mich an einem recht langweiligen Samstag
mit der Suchmaschine ans Werk gemacht.
Es muss doch jemand mal darüber nachgedacht haben, einen Baum so zu transportieren,
dass man nicht sein ganzes Dach verkratzt, sich einen Anhänger dahinter schnallt oder
den Baum mit der Schubkarre nach Hause fahren muss.
Prompt bin ich auf eure Seite gestoßen – und das Konzept hat mich überzeugt.
GEIL, es gibt wirklich ein paar Verrückte (das darf ich sagen, denn ich bin als Werbetechniker auch nicht
weit von verrückt entfernt), die sich diesem Problem angenommen haben.
Und das war der Grund, warum ich kaum auf das Geld geschaut habe, sondern eher dachte:
Ich brauche das Ding, denn die, die das erfunden haben und den Mut haben, es in die Welt zu tragen, sind Götter.
Der Ablauf – Kauf, Versand und Zustellung – lief astrein und pünktlich.
Das Ding ausgepackt, schnell ein Kennzeichen dran und fertig!
Wir holen unseren Baum meistens etwas weiter weg, da wir unseren Baum auf einem Unternehmensfest schlagen dürfen.
Also Treeholder in den Kofferraum, ab auf die Autobahn und in die Baumschule.
Angekommen und mit hunderten anderen einen Baum gesucht, gefunden, eingenetzt
(aufgrund der Sicherheit zweimal eingenetzt).
Und dann kam der Moment, als ich mich fühlte wie der Boss. Alle versuchten, mit Decken das Autodach zu schützen oder
den Baum mit irgendwelchen Gummistraps auf dem Anhänger zu befestigen.
Treeholder auf die Kupplung, Baum rein und fest. Einfacher und genialer kann das nicht gehen!
Und mit einem Augenzwinkern grüßte ich meinen Parkplatznachbarn,
der definitiv zu Hause noch eine Stunde Kofferraum aussaugen musste.
Dann meine Weibergang wieder ins Auto und ab ca. 120 km von Halle nach Leinefelde-Worbis.
Erst bin ich behutsam mit 80 km/h über die Landstraße gefahren.
Als kein weiterer Verkehr zu sehen war, ging es auch mal mit 100 km/h zwischen den Ortschaften.
Und dann kam der härteste Test:
Ab Nordhausen ging es für den Baum und den Treeholder auf die Autobahn.
Ja, ich weiß, eigentlich nicht ganz so erlaubt. Aber auch mit 120–130 km/h hielt der Treeholder, was er verspricht.
Der Baum stand kerzengerade und ohne jegliches Spiel, Richtung Himmel zeigend, hinter meinem Auto.
(siehe Bilder)
Der Treeholder ist absolut genial.
Das Ding ist ein Muss und hat uns die Baumholaktion mehr als vereinfacht.
Nächstes Jahr hängen wir noch eine Lichterkette an den Baum.
Vielen lieben Dank, dass ihr den Treeholder erfunden
und in die Welt gebracht habt.
MFG Johannes